Proof of Stake ist ein Prozess zur Erzeugung von neuen Coins. Wie viele Coins für einen Monat in das Verfahren gegeben und geprüft werden entscheiden die Teilnehmer. Anschließend werden nach dem Monat die Coins wieder freigegeben und per Zufall an neue Teilnehmer verteilt (belohnt). Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass kein Angriff von außen stattgefunden hat. Jedoch ist das Proof of Stack-Verfahren sehr anfällig für Double Spend.

Proof-of-Stake (PoS) 

Überblick
Implementierung: (Zukünftig) Ethereum, Peercoin, Decred
Vorteile: Energie Effizient
Nachteile: Potentiell „Nothing-at-Stake-Problem“, Deflation
Eignung: für Public, permissionless Blockchains

Der PoS ist eine vorgeschlagene Alternative zum Proof-of-Work für den Einsatz bei public Blockchains.
Eine Gruppe von Validatoren schlägt abwechselnd den nächsten Block vor und stimmt darüber ab, ob dieser der Blockchain angefügt werden soll. Das Gewicht der Stimmen jedes Validators hängt von der Höhe seiner Einzahlung (d.h. seines Einsatzes/Stake) ab.
Wesentliche Vorteile von PoS sind Sicherheit, reduziertes Zentralisierungsrisiko und Energieeffizienz.
Im Allgemeinen sieht ein Proof of Stake-Algorithmus wie folgt aus: Die Blockchain folgt den Vorschlägen einer Reihe von Prüfern bzw. Validatoren und jeder, der die Basis-Kryptowährung der Blockchain besitzt kann ein Prüfer werden, indem er eine spezielle Art von Transaktion sendet, die seinen Einsatz sperrt. Der Prozess der Erstellung von neuen Blöcken erfolgt dann anhand von pseudo-zufälligen Rechteverteilungen. Für die Validierung der einzelnen Blöcke müssen „Stimmen“ von anderen Validatoren gesammelt werden, wobei ein bestimmtes Quorum sowie eine bestimmte Quote erreicht werden müssen.

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